03. März 2017 - Jassabend Exgardisten


02. Januar 2016 - Neujahres Aperó im Rothenburgerhaus, Luzern

Das Vereinsjahr neigt sich bereits dem Ende entgegen. Wir sind dankbar für die vielen wertvollen Begegnung und Augenblicke, die wir in kameradschaftlicher Gemeinschaft verbringen durften. Einen grossartigen Höhepunkt unseres Vereinslebens durften wir im Oktober in Rom anlässlich der Wallfahrt erleben.

Viele Kameraden haben den  Vorstand im vergangenen Amtsjahr tatkräftig unterstützt. Dafür können wir euch heute ein abwechslungsreiches Jahresprogramm vorlegen. Tragt euch die Termine ein und bereichert die Anlässe durch euer Erscheinen. Wir freuen uns besonders auch über das Erscheinen der jüngeren Vereinsmitglieder.

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Einladung NEUJAHRS-APÉRO SEKTION ZENTRALSCHWEIZ
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24. November 2016 - Vortrag "Papstbesuch 1984"

Bereits ist es über 30 Jahre her, dass Papst Johannes Paul II. die kleine Schweiz besuchte.

Damals hatte der ehemalige Schweizergardist und Polizist Antonio Wermelinger die Ehre, den Heiligen Vater durch die Schweiz begleiten zu dürfen. Papst

Johannes Paul II. wird unterdessen offiziell als Heiliger der Kirche verehrt.

Antonio Wermelinger entführte seine Zuhörer noch einmal in die Schweiz vor 30 Jahren in vollen Pfarreisaal. Der Vorstand dankt Antonio herzlich für den spannenden und eindrücklichen Vortrag. Es ist toll auf solche engangierte Mitglieder zählen zu dürfen!


08. Oktober 2016 - Der Gardemaler des Papstes

Cham · Robert Schiess stand viele Jahre im Dienste des Vatikans. Zu Lebzeiten hoch

angesehen, verschwand der Künstler nach seinem Ableben allmählich aus dem

Bewusstsein der Einheimischen. Nun widmet ihm die Gemeinde eine grosse

Gedenkausstellung.

 

Andreas Faessler - andreas.faessler@zugerzeitung.ch

Es ist, als wäre man mitten in eine Sammlung alter Meister geraten, betritt man den

Mandelhof: Das Chamer Verwaltungsgebäude ist vorübergehend zur Gemälde­galerie

erweitert worden. Bilder unterschiedlicher Formate hängen im Foyer und in den

«Pawlatschen» aller Etagen. Es ist wohl das erste Mal, dass der Mandelhof in

solchem Masse auch als Kunsttempel dient – und das erste Mal ist es auch, dass

das Werk eines bedeutenden, doch weithin vergessenen Chamer Künstlers in solch

umfangreicher Gesamtheit öffentlich gezeigt wird.

 

Die Ausstellung ist Robert Schiess (1896 bis 1956) gewidmet, Maler aus Cham und

insgesamt 28 Jahre lang Schweizer­gardist im Vatikan. Zu diesem ­ehrenvollen

Amt war Schiess gekommen, nachdem er 1921 mit Malkasten und Zither durch

Italien gereist war und sich im Anschluss mit Erfolg bei der Schweizergarde

beworben hatte. Bei seinem Eintritt im April 1923 wurde Schiess sogleich zum

«Dekorationsmaler» der Schweizergarde ernannt. Später – nach einer längeren

Dienstpause – wurde er beim Wiedereintritt zum «Kunstmaler» der Garde erhoben.

 

Alle Kommandanten von 1506 bis 1955

Robert Schiess’ Fertigkeiten ­waren sowohl inner- als auch ausserhalb der Vatikanstadt

gefragt, die Aufträge entsprechend zahlreich. Er schuf – oft auf Bestellung –

Kopien grosser italienischer Meister der Renaissance und des Barock,

porträtierte Heiligenfiguren im Stile Raffaels. Auch entstanden Dutzende

Landschaftsbilder aus Italien gleichwie aus seiner Heimat am Zugersee. Und in

den Quartieren der Schweizergarde im Vatikan führte Schiess grossflächige

Dekorationsmalereien aus, welche heute noch erhalten sind. Ausserdem entstanden

mehrere Gemälde mit dem allgemeinen Thema der Schweizergarde, darunter auch

Selbstporträts.

 

Einer der bemerkenswer­testen Aufträge, welche der Chamer in Rom erhielt, war eine

Porträtserie sämtlicher Gardekommandanten seit Anbeginn der Schweizer Dienste

im Vatikan anno 1506. Nach aufwendiger Recherche entstanden 27 Porträts von

Kaspar von Silenen (im Dienst 1506 bis 1517) bis Heinrich Pfyffer von

Altishofen (im Dienst 1942 bis 1955). Die Bilder hängen seither im Büro des

Gardekommandanten in Rom. Einen zweiten Satz dieser Porträtserie in einem etwas

kleineren Format schenkte Robert Schiess der Gemeinde Cham. Es mutet an wie die

gemalte Geschichte der Garde: Die abgebildeten Kommandanten sind ­jeweils dem

Zeitgeschmack ­entsprechend gekleidet. Mit Halskrause der Renaissance,

Haarpracht der Barockzeit, Perücken und Attributen des Rokoko und so weiter bis

zum Erscheinungsbild der Garde im 20. Jahrhundert.

 

Die Chamer Serie hat ihren Platz bis heute im Singsaal des Schulhauses Kirchbühl. Dies

insofern zum Bedauern der Ausstellungsmacher im Mandelhof, als die Gemälde dort

oben kaum Beachtung finden, geschweige denn von der Öffentlichkeit wahrgenommen

werden. So war es denn das Ansinnen der Kuratoren Ignaz Staub und Heiri

Scherer, das umfangreiche und stilistisch breite Werk des bedeutenden Chamer

Künstlers, der heute aus dem Gedächtnis der Bevölkerung weit­gehend

verschwunden ist, mit dieser aufwendigen Ausstellung wieder in Erinnerung zu

rufen.

 

95 Werke haben die Kuratoren zusammengetragen – aus dem Fundus der Einwohnergemeinde,

aus Privatbesitz, aus dem Gardemuseum in Naters. Hauptaugenmerk liegt zweifelsohne

auf der eindrucksvollen Porträtserie, welche zentral im Foyer chronologisch auf Stellwänden angeordnet und mit Notizen von Robert Schiess persönlich versehen sind.

Weiter legen mehrere Landschaftsmalereien, Porträts aus Schiess’ familiärem Umfeld, Veduten

und Stillleben Zeugnis ab vom breit gefächerten Schaffen des Chamers, der sich

nach seinem Austritt aus der Schweizergarde auf Ischia niederliess, wo er im

Dezember 1956 starb. Eigens aus dem Kloster Einsiedeln herbeigeschafft worden

ist ein grosses Schiess-Porträt von Papst Pius XII. Das Delikate an diesem

Bild: Seine Eminenz wollte nicht lange genug ruhig sitzen bleiben, sodass

Schiess die Hände nicht mehr ausführen konnte. Deshalb sprang kurzerhand

Wachtmeister Adolf Karlen aus Zug ein, um für die Händepartie Modell zu stehen.

Als Bonus innerhalb der Ausstellung sind auch drei unvollendete Gemälde des einst

weltbekannten «Kaisermalers» Philip de László vorhanden, bei dem Robert Schiess

vorübergehend eine Arbeitsstelle hatte. Sein Meister schickte ihn jedoch laut

polternd zum Teufel, nachdem Schiess eigenmächtig ein Porträt von ­Lászlós Sohn

angefertigt hatte.

 

Die Bedeutung von Schiess’ Œuvre geht weit über die Maltechnik oder den monetären Wert der

einzelnen Gemälde hinaus. Obschon die Qualität der Bilder von einer

routinierten Hand, einem sicheren Pinselstrich sowie einem ausgeprägten

historischen Verständnis zeugen, so mag Robert Schiess in den Augen manchen

Kunstkenners zwar «nur» ein Dekorations- und Auftragsmaler geblieben sein. Aber

der ideelle Wert seines hinterlassenen Werkes ist umso grösser, ist es doch

einerseits für den Kanton Zug und besonders für die Gemeinde Cham

gewissermassen identitätsstiftend.

 

Ausstellung im Mandelhof und im Kunstkubus

«Der Gardemaler Robert Schiess (1896 bis 1956)» im öffentlichen Bereich des

Mandelhofs in Cham ist jeweils während der offiziellen Bürozeiten der

Gemeindeverwaltung frei zugänglich. Parallel dazu werden im Kunstkubus an der

Zugerstrasse 32 neben biogra­fischen Details zusätzlich Fotografien von

Schiess’ Dekorationsmalereien im Vatikan sowie zwei originale Entwürfe gezeigt.

Der Kunstkubus ist samstags von 11 bis 15 Uhr offen oder auf Anmeldung (Telefon

079 231 36 71).


Mai 2016 - Todesanzeige Armin Gerard Delfosse-Heimberg


25. / 26. Mai 2016 - Verstellen Hergottskanoniere / Fronleichnam


April 2016 - Todesanzeige Willy Banz-Lütolf


Die 52. ordentliche Generalversammlung wurde im geschichtsträchtigen Saal  vom ehemaligen Kloster St. Urban abgehalten. Die Generalversammlung wurde speditiv durch den neuen Präsidenten Benjamin Winter durchgeführt.

 

Der Vorstand der Sektion Zentralschweiz freute sich außerordentlich über die rege Teilnahme an der GV. Lukas Schmucki, Präsident des Zentralvorstand, nahm ebenfalls an der GV teil.

 

Nach der Generalversammlung - Alle Vorstandsmitglieder wurden mit grossem Applaus wiedergewählt - durften alle Anwesenden in den Genuss kommen von einer äußerst interessanten und mit vielen Anekdoten gespickten Führung im Kloster St. Urban. Zuvor gab es in der repräsentative, kunstvoll ausgestaltete Klosterbibliothek ein Aperó.

Ein riesen Dankeschön an Herrn Bernhard Minder – solche Führungen sollte es mehr geben – packend, interessant und mit der richten Prise Humor.

 

Nach der Führung folgte die Messe welche von Ruedi Heim, Bischofsvikar des Bistums Basel, geleitet wurde. In Uniform und Fahne dabei waren Dominik Egli, David Baumgartner und Lucas Stadelmann – alles Mitglieder des Vorstandes.

Der Schluss des Tages fand im Klostergasthaus Löwen statt. Mit einem schmackhaften Menü, zahlreichen Gesprächen und Anekdoten / Geschichten von vergangener Zeit neigte sich der 19. März 2016 im Kloster St. Urban den Ende zu.

 

Der Vorstand bedankt sich für das zahlreiche Erscheinen und freut sich auf das kommende Jahr.

19. März 2016 - 52. GV Sektion Zentralschweiz im Kloster St. Urban


04. März 2016 - Jassabend Exgardisten im Restaurant Weinhof Luzern

Wie jedes Jahr fand traditionell unser prestigeträchtiger Jassabend statt. Dieses Jahr das zweite Mal unter der Leitung des Vorstandes der Sektion Zentralschweiz.

Im Restaurant Weinhof wurden die 20 Jasser/innen mit einem köstlichen Nachtessen gestärkt. Nach der grandiosen Vorstellung des Wanderpokales, wurde der Jassabend offiziell eröffnet.

Jasskönig 2016 wurde Küttel Andreas mit 3171 Punkten.

Die beste Jasserin Wyder Margrit "erjasste" stolze 2965 Punkte.

Baumgartner David durfte den riesigen und gut gefüllten Geschenkkorb nach Hause nehmen.

Der Vorstand der Sektion Zentralschweiz, unter der Führung von Dominik Egli, bedankt sich herzlich für die rege Teilnahme. Wir freuen uns jetzt bereits wieder auf den Jassabend 2017 (wieder an einem Freitag).


02. Januar 2016 - Neujahres Aperó im Rothenburgerhaus, Luzern

Im ältesten städtischen Holzhaus der Schweiz, im Rothenburgerhaus, hat Adi Fuchs wieder einen großartigen Neujahresaperó organisiert – herzlichen Dank nochmals an dieser Stelle vom gesamten Vorstand wie auch sicher von allen Anwesenden.

Am Samstagvormittag, 2. Januar 2016 gab es nichts Schöneres als sich mit 31 GSP Freunden zu einem Aperó zu treffen. Es gab viel zu lachen, die neusten „News“ aus der Garde wurden ausgetauscht und wurde doch einfach die lockere Atmosphäre unter Freunden genossen.

Der Präsident, Benjamin Winter hat in einer kurzen Ansprache die verschiedenen Events vom 2016 vorgestellt. Ihm wie auch dem gesamten Vorstand ist es ein großes Anliegen, dass sich die Mitglieder aktiv und vermehrt am Vereinsleben engagieren – sei es mit der Teilnahme an der bevorstehenden Generalversammlung oder bei den Verstell Einsätzen.

Ein wichtiger Input sei am Schluss noch erwähnt. Am diesjährigen Jass Abend wird es erstmalig einen Wanderpokal geben. Natürlich würde es der Vorstand sehr begrüßen, wenn dieser in den Reihen eines Mitgliedes der Sektion Zentralschweiz bleiben würde. Der Vorstand freut sich auf eine rege Teilnahme am Jass Abend (die Einladung wurde bereits verschickt) wie auch auf ein unvergessliches Vereinsjahr.